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RAPTOR Testsieger im Schlägertest 2010 der DTZ


Schlägertest DTZ Heft 06/2010:

"Extrem sportliche Turnierschläger zu entwickeln ist für die Hersteller relativ einfach. Ähnlich sieht es bei extrem komfortablen Rackets aus. Doch bei allem was „dazwischen liegt“ wird die Sache schon komplizierter. Das zeigt sich auch daran, dass die Durchschnittsnoten bei unseren Tests in den Kategorien „sportliche Schläger“ und „Allroundschläger“ signifikant niedriger sind. Die Zielgruppe ist einfach deutlich weniger homogen. Zwölf neue Modelle haben sich trotzdem an dieser „mission impossible“ versucht.

Nicht zu viel Power, aber trotzdem nicht zu wenig Komfort. Ausreichend Kontrolle, aber trotzdem nicht zu anspruchsvoll. Der Versuch, das perfekte Allroundracket zu entwickeln, ist vergleichbar mit der Suche nach dem Stein der Weisen. Dennoch hat sich bei den technischen Daten mittlerweile ein Trend entwickeln: Die Kopfgröße liegt zwischen 100 und 105 sqin (645 bis 677 cm²), das Profil zwischen 23 und 26 Millimeter und das Gewicht mit der Saite zwischen 290 und 300 Gramm.

Ziemlich genau in der Mitte dieser Daten liegt der Sieger dieses Tests, der Pacific Raptor. Es ist das erste Mal, dass eine „neue Marke“ auf Anhieb einen Testsieg holt. Wobei der Rahmen an sich ja ganz neu ist. Denn bekanntlich gehen die Pacific-Schläger aus den früheren Rahmen der Marke Fischer hervor. Und mit dem M Rally war ein direkter Vorgänger des Raptor auch schon mal Testsieger dieser Kategorie. Der Unterschied ist neben neuem Namen und Lackierung das veränderte Dämpfungssystem. Wo der Fischer eine Silikoneinlage oberhalb des Griffes hatte, arbeitet Pacific nun mit „Air Dampening“, als mit Luft. Das tut dem Komfort keinen Abbruch, macht das Feekback aber ein wenig direkter."